Die Schorfheide eine Genusstour

Kommt der Reisende mit dem Zug in Chorin in der Schorfheide an, so fallen zunächst die touristischen Angebote wie Fahrradverleih, Elektroroller-Verleih und Kremserfahrt auf.  Aber keine Angst, werktags wirkt der Ort trotzdem sehr verschlafen und sonntags bei gutem Wetter trifft der/die RadlerIn auch nur auf den ersten 100 Metern auf Ökotouristen. Unsere Tour verläßt schnell Chorin und taucht  ins Biosphärenreservat Schorfheide ein.  Bis zu unserem ersten Ziel radeln wir überwiegend durch den Wald der Schorfheide, der an vielen Stellen an nordeuropäischen Urwald erinnert.

Wir radeln nur zum Teil auf asphaltierten Wegen, oft müssen wir gepflasterte Wege nutzen, aber zum Glück können wir als RadlerInnen ziemlich oft auf dem ungepflasterten Randstreifen fahren. Kurz vor Pehlitz verlassen wir den Wald der Schorfheide und radeln zum Hof Schwalbennest, einem Demeterhof  mit Einkaufsmöglichkeiten und Bewirtung. Unter Kastanienbäumen können wir die

ländliche Idylle und Produkte des Hofes  genießen. Nachdem wir uns vom Radeln auf den Pflasterstrecken  der Schorfheide gut erholt haben, geht es über gut asphaltierte Radwege nach Brodowin. Hier können wir eine kleine Ziegenkäserei und das Gut Ökodorf Brodowin besuchen. Wer möchte, kann noch Kuchen und Kaffee im Klostercafé Brodowin zu sich nehmen. Je nach Wetter, Zeit und Lust der TeilnehmerInnen besteht die Möglichkeit, zu einer Badestelle des Parsteiner Sees zu radeln. Anschließen fahren wir weiter durch die Schorfheide. Jetzt wechseln sich Felder und Wald bis nach Golzow ab. Hier befindet sich die kleine Familienbrauerei Mangold, hier können wir handwerklich traditionell gebrautes Bier probieren. Nach dieser letzten Pause geht es Richtung Eberswalde. Die Strecke verläuft über Feldwege und Nebenstraßen  über den Havel-Oderkanal, und kurz vor  dem Bahnhof Eberswalde kreuzen wir noch den Finow-Kanal, Deutschland ältesten Schifffahrtskanal. Wir haben jetzt 46 km erradelt, wer mag, kann jetzt noch über den Treidelweg entlang des Finowkanals bis Finowfurt radeln und von dort durch den Wald über Biesenthal und Lobetal bis nach Bernau weiterradeln und von hier mit Bahn oder S-Bahn nach Berlin fahren. Dies sind noch eimal 30 km, und hinter Finowfurt ist die Strecke sanft hügelig, in der Summe jedoch eher absteigend.

Organisatorisches

Die Kosten für die Tour betragen für die Organisation und Bundesbahnfahrkarten 22 €. Selbstzahler bei der Bahnfahrt zahlen 12 € weniger.

Die Tour ist Teil einer Reihe von GenussRadel-Touren. Unter dem Motto "Tour de Cheese" führt sie zu verschiedenen Käsereien. Die Idee dabei ist, gemeinsam Natur und Menschen der vielfältigen Landschaften Brandenburgs zu erkunden. Das Besondere dabei: Wir besuchen handwerklich arbeitende Lebensmittelproduzenten und lernen die kulinarischen Köstlichkeiten der Region kennen. Jede/r TeilnehmerIn reist auf eigene Verantwortung. Schwierigkeitsgrade für Freizeitradler: leicht, mittel, schwierig, sehr schwierig. Sportliche Radler können mindestens eine Stufe niedriger ansetzen, für leistungsorientierte Radler stellt keine der Strecken eine Herausforderung dar. Der Schwierigkeitsgrad bezieht sich auf Streckenlänge, Profil und Untergrund/Belag. 

Termin:  30.08.2015  9:00 Uhr Südkreuz Berlin

Tourenlänge:

45 km

Die Strecke ist leicht hügelig. Schwierigkeitsgrad mittel. Durchschnittsgeschwindigkeit 13 km/h

 Bei der Anmeldung bitte angeben, ob eine Verlängerung der Tour bis Bernau in Erwägung gezogen wird.

Für weitere Informationen  wendet Euch bitte an: post@genussradeln.berlin

Wenn Du an dieser Etappe der Tour de Cheese teilnehmen willst, nutze bitte unser Buchungssystem

 

  1 comment for “Die Schorfheide eine Genusstour

  1. Angelika
    September 5, 2015 at 5:35 pm

    Irgendwie ist mein Kommentar den ich vor einigen Tagen geschrieben habe nicht hier angekommen?? :-(
    Es war eine wunderbare Tour, bei der alles vorhanden war, Anstrengung, wunderbares Wetter, nette Menschen, sehr abwechslungsreiche Natur, Leckereien am Weg und bei der Einkehr, ein Gewitterguß der uns bis auf die Haut durchnässte und was natürlich auch nicht fehlen durfte Chaos bei der Bahn, sodass wir die 25 Km nach Berlin entlang des Pankeradweges noch anschlossen! Also sind einige von uns 68 Km geradelt – für mich die ich im Frühjahr noch nicht mal ohne Schmerzen laufen konnte dennoch gut zu schaffen!
    Vielen Dank Franz für das aussuchen der Tour!
    Ich werde gerne demnächst wieder dabei sein!!
    Angelika

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